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Hermann Hesse

Als Hermann Hesse 1904 mit seiner Frau Mia nach Gaienhofen auf die Halbinsel Höri am Untersee zog, zählte das Dorf weniger als 300 Einwohner.

Hier inspirierte das Lebensreform-Gedankengut Hesse zu einem großen Selbstversorgergarten. Das ca. 9.000 Quadratmeter große Wiesen- und Acker-Grundstück bepflanzte er mit allerlei Bäumen, Nutzpflanzen und Blumen. Dort gedieh alles im Zeitgeist, der gerade en vogue war: ohne Pestizide, mit eigener Düngerproduktion und nach dem Kreislaufprinzip. Er betrieb sogar kleine Gartenfeuer, um mineralhaltige Asche zu gewinnen, die der Pflanzerde zugemischt wurde. Ökologischer geht’s nicht!

In Gaienhofen sind beide Wohnhäuser des Autors erhalten geblieben. Eines ist heute Teil des Hermann-Hesse-Höri-Museums.

Hesse Museum GaienhofenGaienhofen

Neben der Ausstellung zu Leben und Werk des Hermann Hesses (1904-1907) in Gaienhofen gibt es eine Abteilung mit weiteren Schriftstellern und Verlegern, die auf der Höri gewirkt haben.

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