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Inspirationsquelle und Zufluchtsort

Im Gegensatz zu vielen Künstlerkollegen des endenden 19. Jahrhunderts entdeckte Otto Dix (1891-1969) den Untersee eher zufällig und nicht ganz freiwillig. Er war einer der ersten Künstler, der die Repressionen des NS-Regimes zu spüren bekam. Bereits 1933 verlor er seine Professur an der Kunstakademie in Dresden. Seine Kunst galt später als „entartet". Nach einer Zwischenstation im Hegau-Ort Randegg baute die Familie Dix sich 1936 ein eigenes Haus in Hemmenhofen hoch am Hang, mit einem traumhaften Blick über den See zur nahen Schweiz. Hier verbrachte Dix die Zeit des Krieges in innerer Emigration. Seinem Schaffen tat das Leben fernab der Kunstzentren aber keinen Abbruch. Auch der der Maler Helmuth Macke siedelte sich 1933 in Hemmenhofen an, Erich Heckel kam 1944 nach der Zerstörung seiner Berliner Atelierwohnung auf die Halbinsel Höri, Curth Georg Becker 1946. Ihre Landschaftsbilder lassen sich durch die eisernen Stelen der Kunstroute neu entdecken, genau wie die vieler Malerkollegen, die früher kamen oder bereits am Untersee geboren wurden.

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