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Von Konstanz aus rund um die Insel Reichenau (Bodensee)

Kondition 
Erlebnis 
Landschaft 

Auf dieser schönen Tour radeln wir einmal um die bekannte Gemüseinsel Reichenau. Dabei passieren wir einige sehenswerte Kirchen, können frisches Obst und Gemüse einkaufen und im Bodensee baden gehen.

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Startpunkt der Tour:

Rheinbrücke Konstanz

Beschreibung

Wir starten unsere Tour an der Rheinbrücke in Konstanz. Von hier aus geht es erst durch die Vororte von Konstanz, bevor wir den Reichenauer Damm erreichen. Auf dieser Landzunge, die zur Insel führt, ist in den warmen Monaten einiges los – von Wanderern über Inlineskater zu Radfahrern jeglicher Art.
Die Reichenau ist die größte Insel im Bodensee und auch bekannt als Gemüse- oder Obstinsel, denn hier kann man sehr gute Produkte direkt vom Bauern kaufen. Oft gibt es am Wegrand einen kleinen Obst- oder Gemüsestand mit einer herrenlosen Kasse, bei der auf die Ehrlichkeit der Käufer gesetzt wird.
Neben den Gemüsefeldern sind es die Kirchen, die die Reichenau bekannt machten. Schon 840 wurde auch der enge Zusammenhang zwischen Religion und Gemüse auf der Insel deutlich, als der Abt Walahfried Strabo das Lehrgedicht „Hortulus“ über den Gartenbau schrieb. Auf unserer Tour können wir z.B. die kleine St. Georgskirche kurz hinter der Inseleinfahrt besuchen. Auch wenn sie von außen etwas unscheinbar wirkt, so sehen wir in ihrem Innenraum die bedeutendsten Wandmalereien der Insel und der ganzen Region. Unzählige Szenen aus dem Neuen Testament sind dort im Stil der ottonischen Buchmalerei dargestellt.
Weiter geht es durch blumenübersäte Gegenden, während wir herrliche Blicke über den Bodensee genießen. Zwischendurch können wir in einem gemütlichen Café eine Rast machen und neben dem Campingplatz eine Badepause einlegen. Haben wir genügend Zeit, so sollten wir an der Badestelle bis zum Sonnenuntergang bleiben, der eine sehr romantische Stimmung schafft.

Wegbeschreibung

Wir beginnen unsere Tour an der Rheinbrücke in Konstanz. Ab hier radeln wir in westlicher Richtung auf der Spanierstraße entlang und können ab und zu einen Blick auf den Rhein erhaschen. Ansonsten führt uns der erste Teil des Weges durch städtisches Gebiet, bis wir die Insel Reichenau erreichen. Die Spanierstraße geht in die Reichenaustraße über, der wir bis zur Einfahrt der Insel folgen. An einigen Stellen kann der Weg an großen Kreuzungen und Baustellen etwas unübersichtlich werden, im Grunde führt er aber immer geradeaus. Wird die Reichenaustraße im Industriegebiet immer breiter, so finden wir links neben der Straße einen Radweg. Linker Hand führt dann ein wunderschöner Alleen-Damm auf die Insel Reichenau. Wir radeln auf der Hauptstraße (Priminstraße) geradeaus und biegen dann nach rechts in die Seestraße ein. Schon von weitem erkennen wir die kleine Georgskirche, in die wir einen Blick werfen sollten. Die Seestraße macht in ihrem weiteren Verlauf eine Linkskurve und führt uns sehr nah am Ufer entlang. Auffallend sind die vielen blumenübersäten bunten Gärten der sehr gepflegten Häuser - dabei verspürt man beinah den Eindruck einer schön angelegten Filmkulisse. Nach einer Weile biegen wir nach links in die Hermannus-Contractus-Straße ein und danach schräg links in die Schulstraße. An der nächsten Kreuzung radeln wir links auf der Wittigowostraße weiter, biegen nach rechts in die Spitzgasse ein, streifen ein kurzes Stück die breite Abt-Berno-Straße und wenden uns gleich darauf nach rechts in die Riedstraße. Auf der Niederzeller Straße in östlicher Richtung fahrend, erreichen wir eine der Inselspitzen. Hier können wir eine kleine Pause machen und die Aussicht auf den See genießen. Danach radeln wir auf der Niederzeller Straße zurück und immer geradeaus, ignorieren sehr lange alle abgehenden Straßen, bis wir nach rechts einem Schild in Richtung Campingplatz folgen können (dort heißt die Niederzeller Straße übrigens „Zum Sandseele“). Hier sollten wir es nicht versäumen, eine Runde im Bodensee Baden zu gehen. Danach fahren wir auf demselben Weg zurück und stoßen wieder auf die Straße „Zum Sandseele“. Wir wenden uns nach rechts und folgen dem Straßenverlauf. Nach einer sanften Linkskurve wechselt der Straßenname in „Untere Rheinstraße“. An der großen Kreuzung wenden wir uns nach rechts in die „Obere Rheinstraße“, auf der wir bis an den Damm fahren. Wir radeln zurück zum Festland und fahren geradeaus weiter auf der Kindlebildstraße, biegen dann nach rechts in die Fürstenbergstraße, die in ihrem Verlauf zur Wollmatinger Straße wird. Nach einer langen Rechtskurve passieren wir den Zähringer Platz und erreichen schließlich die Theodor-Heuss-Straße, die dann auf die Mainaustraße stößt und uns an unseren Ausgangspunkt, die Rheinbrücke, zurück bringt.

 

Ausrüstung

Essen, Trinken, ggf. Regenschutz, ggf. Rucksack/Gepäcktaschen für den Gemüse- oder Obsteinkauf

Anfahrt

B98 bis Ausfahrt Kreuz Hegau, weiter auf der Landstraße nach Konstanz

 

Parken

Es gibt ausgeschilderte Parkplätze in Konstanz

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Konstanz
Höhenprofil:
Schwierigkeit mittel
Länge26,86 km
Aufstieg 25 m
Abstieg 23 m
Dauer 2,10 h
Niedrigster Punkt394 m
Höchster Punkt419 m
Startpunkt der Tour:

Rheinbrücke Konstanz

Eigenschaften:

Rundtour Einkehrmöglichkeit familienfreundlich

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Outdooractive Redaktion