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Paradiese hinterm Gartenzaun entdecken

Am Untersee lädt das Garten-Rendezvous in Privatgärten und Parks

Die stolzen Hobbygärtner vom Bodensee sind hervorragende Gesprächspartner. Ein schneller Anruf, schon steht man in ihrem Rosenbeet und fachsimpelt über den richtigen Biodünger. Beim „Garten-Rendezvous am Untersee" führen die Besitzer interessierte Besucher durch ihre prachtvollen privaten Oasen. Alle Kontaktadressen zu den offenen Gartentüren fasst eine Broschüre von Tourismus Untersee zusammen.
 
Am Untersee ist das Klima lieblich und die Gärten üppig - grauer Beton- Minimalismus hat keine Chance. Die vielen Privatgärten, die sich am Garten-Rendezvous beteiligen, bieten viel Inspiration fürs eigene gärtnerische Schaffen und dazu oft postkartenreife Seeblicke. Manche Gartenpforten stehen für Besucher immer offen, manche an bestimmten Tagen und andere nach Absprache. Die Gärten liegen sowohl auf der deutschen als auch auf der Schweizer Seite des Untersees.

Drei neue Gärten sind diese Saison dazu gekommen: Das Seeatelier von Susanne Lubach in Gaienhofen bietet ein Gesamtkunstwerk mit Skulpturen und einem offenen Atelier. Neu am Schweizer Ufer ist der Garten von Kirsten und Tobias Kohler in Mammern, der vor allem durch seine Lage und die Rosensammlung besticht. Der dritte Neuzugang ist ein Streuobst-Sortengarten in Gaienhofen-Hemmenhofen, der jederzeit zu einem Spaziergang einlädt: Bildtafeln bei den einzelnen Obstbäumen erklären die Besonderheiten der alten Sorten.

Fester Bestandteil des Garten-Rendezvous sind auch öffentliche Parkanlagen: der Landschaftsgarten beim Schloss Arenenberg etwa, aber auch die Gärten der Kartause Ittingen und der Stadtgarten in Radolfzell. So können Gartenfans aus insgesamt 38 grünen Attraktionen auswählen. Wer von den Gärten am Untersee gar nicht genug bekommen kann, übernachtet am besten gleich mit Gartenanschluss. Die Broschüre weist jetzt seit diesem Jahr aus, welche Gartenbesitzer auch eine Übernachtungsmöglichkeit anbieten.