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Denkmal im Sepling

Das Minenunglück im "Tschungel"

Beschreibung

Bevor der Wanderweg von Rheinklingen nach Wagenhausen den steilen Bahndamm der Linie Singen - Etzwilen durchquert, erblickt der Wanderer eine Holztafel, die ihn zum Gedenken für die Toten des Minenunglücks im zweiten Weltkrieg weist.

Ein schmaler Waldweg führt ihn kaum hundert Meter weit zu einer Lichtung, zu einem Rondell mit einigen Ruhebänken, an dessen Peripherie das Denkmal steht. Die Soldaten nannten diesen Ort während ihres Aktivdienstes "Tschungel", er war feucht, sumpfig und dick verwachsen. Kein beliebter Aufenthalt für die Wehrmänner, welche die Eisenbahnbrücke nach Hemishofen zu bewachen hatten.

Sie waren in einer Holzbaracke untergebracht, zu der eine Waschstelle und ein Munitionsdepot gehörten. Über sie brach am 17. Juni 1944 die Hölle herein, die in Sekundenschnelle 10 Menschenleben hinweg raffte und zudem 4 Wehrmänner schwer und weitere leicht verletzte.

Was war geschehen?

Zur Abwehr von Panzern waren im Munitionsdepot Streuminen gelagert. Warum eine dieser Minen zur Auslösung kam, konnte nie restlos geklärt werden. Da zum Zeitpunkt der Explosion, morgens um 11 Uhr, gerade ein Zug Soldaten vor der Baracke aufmarschiert war, gab es so viele Todesopfer.

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